Vorsicht, rutschig
Wann haben die Nicht-Milliardäre unter uns schon einmal die Gelegenheit, an einen echten Jeff Koons zu kommen? Jetzt zum Beispiel: Stella McCartney hat diese Woche eine Kooperation mit dem Künstler herausgebracht. T-Shirts mit dem legendären Slogan „Slippery when wet“ aus ihrer allerersten Show 2001 gepaart mit Koons’ Kunstwerk „Untitled (Girl with Dolphin and Monkey)“ sowie schwer ironische „Doggy-Style“-Rollkragenpullover und Tanktops. Natürlich kein Zufall, dass hier nur Motive mit Tieren gewählt wurden. McCartney verwendet für ihre Sachen bekanntlich ausschließlich „cruelty-free materials“, also nicht einmal Leder. Und zu Koons berühmtesten Werken gehört seine Balloon-Tier-Serie. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die beiden Superstars der Popkultur zusammenarbeiten. Bereits 2006 und 2020 gab es limitierte Mini-Serien, die längst Sammlerstücke sind. Allerdings kosten die Teile mit Preisen ab 1000 Euro mittlerweile auch so viel wie Kunstwerke. Ab sofort erhältlich auf stellamccartney.com.

Gut gegen Nordwind
Die schwedische Kosmetikfirma Mantle hat es in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zu weltweiter Beliebtheit gebracht. Die zum Teil ungewöhnliche Rezepturen und Inhaltsstoffe ihrer Produkte (zum Beispiel: Quallenschleim), die skandinavische Coolness und natürlich die gefühlte Wirksamkeit und Pflegeeffekte der Sachen sind an diesem Hype wohl alle gleichermaßen beteiligt. Jetzt haben die Schweden nach langer Entwicklungszeit ein sehr arktisch anmutendes Produkt vorgestellt: „The Extreme Cream“ ist nach Angaben von Mantle eine extrem schützende Feuchtigkeitscreme, die 48 Stunden lang wirken soll und entwickelt wurde, um die Haut vor dem rauen nordischen Klima zu schützen. Sie bildet also eine Barriere gegen Minusgrade, kalte Winde und sehr niedrige Luftfeuchtigkeit. Aber weil nicht alle morgen mit dem Schlittenhund unterwegs sind, fügt der Hersteller noch hinzu, das extrem nicht unbedingt immer nur Grönland bedeuten muss: Auch klimatisierte Büros, Langstreckenflüge, Umweltverschmutzung, hormonelle Schwankungen und der Stress des schnellen Lebens setzen die Haut ähnlich hohen Belastungen aus. Die Creme soll also auch im ganz normalen Leben der Extrem-Urbanisten von Nutzen sein. Erhältlich ab 4. Februar zum Beispiel über mantleskin.com

Wer ausgerechnet Paul Newman mit seinen wunderbar blauen Augen mit Sonnenbrillen in Zusammenhang bringt, der sollte sich seines Produkts schon sehr sicher sein. Die Brillenmarke Oliver Peoples ist aber ungefähr genauso legendär wir der Schauspieler, Rennfahrer und Philanthrop und deswegen geht diese neue Newman-Brillenkollektion von Oliver Peoples schon in Ordnung. Sie ist vom tatsächlichen Brillenstyle Paul Newmans inspiriert und umfasst sowohl Sonnen- als auch Korrektionsbrillen. Mit ihren tropfenförmigen Gläsern greifen die Brillen eine ikonische Form auf, die Newman oft bevorzugte. In Japan gefertigt bieten die Acetat-Gestelle Details wie die Gravur der Initialen „PLN“ und bei der Farbauswahl steht unter anderem „Newman Blue“ zur Verfügung, als Referenz an seine Augenfarbe – es wurde als doch mitgedacht. Die Paul-Newman-Modelle ergänzen übrigens die „Oliver Peoples Estate Collection“, zu der bereits andere Brillenikonen wie Gregory Peck und Cary Grant gehören – wer also kein Paul-Newman-Fan ist, findet vielleicht mit der Brille einer anderen Hollywood-Legende den richtigen Durchblick.
