Ein warmes Frühstück, das wie eine Mischung aus Bounty und Kuchen schmeckt, aber tatsächlich gesünder ist? Das ist definitiv das, was ich mir Ende Januar morgens auf dem Teller wünsche – unser Baked Oatmeal mit Kokos und Schokolade macht’s möglich.
Als alte Frostbeule brauche ich bei Minustemperaturen morgens einfach etwas Warmes, um in die Gänge zu kommen. Zum Glück wird mir das gute alte Porridge – meist in der bequemen, selbst gemachten Instant-Variante – dabei nie langweilig. Aus Haferflocken lässt sich ja aber noch so viel mehr machen!
Man kann nämlich auch prima mit ihnen backen. Unsere leckeren Frühstücksmuffins zum Beispiel, die wir schon seit Jahren machen. Das Grundrezept aus Haferflocken und Banane oder Apfelmark lässt sich dabei total beliebig abwandeln. Im Endeffekt sind auch diese Baked Oats mit Kokos und dunklen Schokostückchen nur eine andere Version davon. Der Unterschied? Die Begriffe „Baked Oats“ oder „Baked Oatmeal“ trenden eben gerade mehr in den sozialen Medien und bekommen dementsprechend viel mehr Aufmerksamkeit.

Die Zubereitungsmöglichkeiten von Baked Oats sind dabei schier grenzenlos: zarte oder kernige Haferflocken, püriert oder im Ganzen für mehr Biss, mit Obst, Nüssen, Schokolade oder doch lieber ein paar (TK-)Beeren? So lassen sich den ganzen Winter über mit wenigen Zutaten abwechslungsreiche gebackene Flocken zaubern, ohne dass es einem zum Halse heraushängt. Mir zumindest nicht. Denn ich liebe es morgens, so richtig routinemäßig immer das Gleiche zuzubereiten. Zumindest eine Zeitlang. Und irgendwann darf dann wieder etwas Abwechslung her. Wie ist das bei dir?
Wie du inzwischen sicherlich weißt, vergöttere ich (richtig) dunkle Schokolade. Deshalb sind meine Baked Oats – surprise – ziemlich schokoladig ausgefallen. Und weil ich total Lust auf eine besonders feine, fast „kuchige“ Konsistenz hatte, habe ich Haferflocken, Banane und Pflanzenmilch kurzerhand mit dem Pürierstab gemixt. Kokosflocken und dunkle Schokostückchen (ich habe wieder meine Lieblingssorte mit 90 % Kakaoanteil verwendet) kommen dann erst anschließend unter die Masse. Sie sorgen nochmal für extra Saftigkeit – und mal ehrlich: Ein bisschen „Bounty-Vibes“ kann man gegen den Winterblues doch gut gebrauchen, oder?

Die Haferflockenmasse lässt sich perfekt portioniert in einer hitzebeständigen Tasse oder ofenfesten Vorratsglasschale backen. Ob im Airfryer, der Mikrowelle oder dem Backofen – ganz wie es dir am liebsten ist. Je nach Menge beziehungsweise Schalengröße dauert das Backen dann gerade mal zwölf bis fünfzehn Minuten.
Und eigentlich muss man es ja gar nicht extra zu erwähnen, ich mache es trotzdem: Baked Oats schmecken natürlich nicht nur zum Frühstück, sondern auch als gesünderer Nachmittagssnack zum Tee oder Kaffee einfach mega lecker! Dafür lässt sie sich das Ganze abgekühlt auch prima wie so ’ne Art Brownie in Stücke schneiden.

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Banane, Haferflocken, Kakaopulver, Hafermilch und Salz glatt pürieren.
½ Banane, 50 g Haferflocken, 2 EL dunkles Kakaopulver, 125 ml Hafermilch, 1 Prise Salz
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20 g Kokosraspel und die Hälfte der gehackten Schokostückchen unterrühren, in Tassen füllen und mit den restlichen Schokostückchen toppen.
25 g Kokosraspel, 15 g vegane Zartbitterschokolade
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Bei 160 °C im Airfryer 12–15 Minuten oder im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze 15–20 Minuten backen.
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Mit übrigen Kokosraspeln getoppt, am besten lauwarm genießen.

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