Eurovision Song Contest: Swarovski und Ostrowski moderieren ESC in Wien

Die österreichische Moderatorin Victoria Swarovski und der Schauspieler Michael Ostrowski werden den Eurovision Songcontest in Wien präsentieren. Das gab der Veranstalter, der öffentlich-rechtliche TV-Sender ORF, bekannt. Der Musikwettbewerb findet im Mai in Österreich statt. Swarovski ist in Deutschland vor allem als Moderatorin der RTL-Tanzshow Let’s Dance bekannt, Ostrowski arbeitet als Schauspieler und war unter anderem im Film Der Onkel zu sehen.

Es handelt sich um insgesamt neun Liveshows – das Finale am 16. Mai,
zwei Halbfinal-Events am 12. und 14. Mai sowie zu jedem Termin zwei
Pre-Shows, die als Probedurchlauf und zur Jurybewertung dienen. Der ESC erreicht weltweit ein Millionenpublikum. Im vergangenen Jahr verfolgten rund 170 Millionen Menschen das Finale. Damals hatte der Österreicher JJ mit dem Song Wasted Love gewonnen.

„Victoria und Michael sind ein frisches Paar, das man so noch nicht erlebt hat“, teilte ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz mit. Beide seien mit großer Leidenschaft für den Song Contest hervorragende „Botschafter für die Sache“. Ihre gemeinsame Performance werde „noch lange in bester Erinnerung bleiben“.

Neun Musikacts bewerben sich für Deutschland

In den nächsten Wochen werden die teilnehmenden Länder ihre Kandidatinnen und Kandidaten beziehungsweise deren Songs bekannt geben. Die Auswahl erfolgt teils in öffentlichen, mehrteiligen Shows, teils durch interne Entscheidungen. 

Für Deutschland bewerben sich derzeit neun Musikacts. Diese wurden in einem internen Verfahren ausgewählt – unter anderem von Expertinnen und Experten aus der Musikbranche sowie einer internationalen Jury und Menschen aus dem Publikum. Am 28. Februar wählt während des Live-Events Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026 eine internationale Jury dann die drei besten Acts aus. Anschließend entscheidet das Publikum, wer für Deutschland nach Wien fährt.

In diesem Jahr werden unter anderem Spanien, die Niederlande, Slowenien und Island nicht teilnehmen. Sie begründeten dies mit dem
Vorgehen Israels im Gazakrieg. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hatte aber beschlossen, Israel trotz Aufforderungen dieser Länder nicht vom Wettbewerb auszuschließen.