Fußball: Internationale Transfers erreichen Höchstwert von elf Milliarden Euro

86.158 Transfers – so viele gab es im Fußball noch nie. Für Spielerwechsel wurden 2025 elf Milliarden Euro ausgegeben. Deutschland steuerte etwa eine Milliarde Euro bei.




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Fußball: Für den deutschen Nationalspieler Florian Wirtz zahlte der FC Liverpool im vergangenen Jahr 150 Millionen Euro. International erreichten die Fußballtransfers einen neuen Rekordwert.
Für den deutschen Nationalspieler Florian Wirtz zahlte der FC Liverpool im vergangenen Jahr 150 Millionen Euro. International erreichten die Fußballtransfers einen neuen Rekordwert.
© Oli Scarff/​AFP/​Getty Images

Fußballvereine haben im vergangenen Jahr für internationale Transfers eine Höchstsumme von elf Milliarden Euro ausgegeben. Das geht aus dem Global Transfer Report des Weltfußballverbandes Fifa hervor. Auch die Anzahl der Wechsel erreichte mit insgesamt 86.158 Transfers im Männer- und
Frauenprofifußball sowie bei den Amateuren einen neuen Höchstwert. Im Vorjahr hatte die Bilanz der internationalen Transfers noch bei rund 7,2 Milliarden Euro gelegen.

Die Investitionen in Deutschland werden demnach auf 1,07 Milliarden Euro beziffert. Spitzenreiter im Männerbereich sind die Clubs aus England – sowohl bei Ausgaben als auch bei Einnahmen. Vergangenes Jahr wurden in den englischen Ligen 3,2
Milliarden Euro für neue Spieler ausgegeben. Mit bis zu 150 Millionen Euro für Florian Wirtz floss davon auch eine Rekordsumme vom FC Liverpool in die Bundesliga. Die Einnahmen waren mit 1,47
Milliarden in England und 1,24 Milliarden Euro in Deutschland ähnlich. 

Rekordausgaben auch bei den Frauen

Im Frauenfußball sind die Investitionen im
vergangenen Jahr sogar sprunghaft um mehr als 80 Prozent gestiegen. Weltweit haben
756 Clubs 23,92 Millionen Euro für neue Spielerinnen ausgegeben. Mit
2.440 internationalen Transfers wurden die Zahlen aus dem Jahre 2024 um
6,3 Prozent überboten. 

Auch im Amateurbereich gibt es Rekordwerte.
Weltweit wurden 59.162 Wechsel von Amateurspielern ins Ausland
vollzogen. Die bedeutet eine Steigerung von 9,4 Prozent zum Vorjahr.