Seit 2007 steht Ina Müller (60) mit „Inas Nacht“ als Gastgeberin vor der Kamera. Dass gutes Interview-Handwerk gelernt sein will, zeigt sich in einer Promi-Begegnung aus ihren Anfangsjahren, an die sie sich jetzt erinnert. Ein Gespräch mit Schauspieler Til Schweiger (62) hat bei ihr tiefe Spuren hinterlassen…
Schweigen bei Til Schweiger: Ina Müller kann keine Antworten entlocken
Im Podcast „Frühstück bei Barbara“ von Barbara Schöneberger (51) packt Ina Müller über den Talk mit Til Schweiger aus. Für eine Ausgabe der „NDR Talk Show“ habe sie sich vor ihrem eigentlichen TV-Erfolg mit „Inas Nacht“ erstmals als Moderatorin versucht. An der Seite von Jörg Pilawa (60) führte sie als Ersatz für Julia Westlake (54) durch das Format: „Dann saß ich da. Und Til Schweiger musste interviewt werden. Und es war alles noch relativ streng damals. Mir wurde halt damals nicht so richtig erzählt, dass er nicht über sein Privatleben spricht.“ Müller habe ihre Fragen für den Kino-Star perfekt vorbereitet. Die heute 60-Jährige wollte Schweiger private Details entlocken. Doch der „Manta Manta“-Darsteller sei auf keine ihrer Fragen eingegangen.
Moderatorin „nachhaltig traumatisiert“
Ina Müllers Interview mit Til Schweiger in der „NDR Talk Show“ sei „nach sieben Minuten“ zu Ende gewesen. Dabei waren circa 15 Minuten Gesprächszeit angedacht. Eine unangenehme Situation für Müller, die im Talk-Format sauer geworden sei: „Da hab ich meine Moderationskarten auf den Tisch geworfen, vielleicht aggressiv. Weil ich dachte: Die wissen doch, wie der auch ist, dass der so was nicht beantwortet.“ Für Ina Müller steht fest, das Interview mit Til Schweiger habe sie „nachhaltig traumatisiert“.

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Wegen Ina Müller: TV-Chef spricht Entschuldigung aus
Die „NDR Talk Show“-Ausgabe, in der sie mit Til Schweiger sprach, habe Müller im Nachhinein „nie angeguckt“. Allem Anschein nach wollte die „Inas Nacht“-Moderatorin viele Erinnerungen an das Interview verdrängen: „Ich weiß auch nicht mehr, wie es wirklich war.“ Doch eine bestimmte Beobachtung blieb ihr bis heute im Kopf hängen.
Ina Müller erzählt Barbara Schöneberger: „Danach lief der damalige Chef der Talkshow auf Til Schweiger zu und entschuldigte sich dafür, wie schlimm ich denn war.“ Ihr einstiger Vorgesetzter ist offensichtlich nicht zufrieden mit Müllers erster Moderationsleistung gewesen. Er habe Schweiger versprochen, zeitnah nochmals in die „NDR Talk Show“ kommen zu dürfen.
