Der große Autor Bodo Kirchhoff hat einen unfreiwillig komischen Liebesroman geschrieben.
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Die Konstruktion dieses fast 600 Seiten langen Romans wirkt überanstrengt, der Plot wenig wahrscheinlich: Terese, eine Frau in schon reifen Jahren, reist ihrem Mann Vigo nach Indien hinterher, um ihn mit einer Geliebten zu erwischen. Vigo selbst schreibt diese Geschichte aus der Sicht seiner Frau auf, um Reflexionen über diese schon fünf Jahrzehnte währende, erheblich kriselnde Ehe anzustellen und sich dabei möglichst genau in seine Gattin hineinzuversetzen. Die ist in Mumbai nicht nur verzweifelt auf seinen Spuren unterwegs (anfangs entwischt er ihr), sondern gleich ganz erotisiert von der irren Stadt und vor allem vom Hotelbesitzer mit dem schönen Namen Rana Walter Panjabi, dem sie sich gleich hingibt, weshalb auch immer.
