Alex S. Vitale: „Die lokale Polizei sollte ICE nicht helfen“

Die Polizei abschaffen? Für Alex S. Vitale ist das eine realistische Utopie. Der Berater von Zohran Mamdani über die Eskalation in Minnesota und Alternativen zur Polizei.



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Alex S. Vitale: A protester holds an upside-down U.S. flag next to Immigration and Customs Enforcement (ICE) agents standing guard outside the Bishop Henry Whipple Federal Building during a demonstration against increased immigration enforcement, days after a U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) agent fatally shot Renee Nicole Good, in Minneapolis, Minnesota, U.S., January 10, 2026. REUTERS/Tyrone Siu     TPX IMAGES OF THE DAY
A protester holds an upside-down U.S. flag next to Immigration and Customs Enforcement (ICE) agents standing guard outside the Bishop Henry Whipple Federal Building during a demonstration against increased immigration enforcement, days after a U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) agent fatally shot Renee Nicole Good, in Minneapolis, Minnesota, U.S., January 10, 2026. REUTERS/Tyrone Siu TPX IMAGES OF THE DAY
© [M ]Tyrone Siu/​Reuters

Alex S. Vitale ist ein Vordenker der Aktivisten, die in den USA am liebsten die Polizei abschaffen würden. Nun sitzt er in einem neuen Komitee des linken New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani. Die ICE-Razzien und die Eskalation in Minneapolis hält er auch für eine Folge des eingeübten, polizeistaatlichen Denkens in den USA. Am Samstag wurde in der Stadt ein weiterer Mensch von ICE-Beamten erschossen. Das Gespräch fand vorher statt.

DIE ZEIT: Herr Vitale, bevor wir nach New York kommen, sollten wir über Minneapolis sprechen. Die Lage dort hat sich schnell zugespitzt. Wie interpretieren Sie die Ereignisse?