Ski Alpin heute live im TV und Stream: Wann und wo läuft der Super-G auf der Streif in Kitzbühel? – Sport

Ski-Alpin-Weltcup in Kitzbühel: das heißt Party und Promis neben und absolute Weltklasse auf der Piste. Vom 23. bis zum 25. Januar finden zum 86. Mal die Hahnenkamm-Rennen auf der legendären Streif statt.

Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel heute live im TV und Stream

Die ARD zeigt alle Rennen live im TV und in der Mediathek im Stream. Bei Eurosport kommt es zum Konflikt mit den Übertragungen der Australian Open aus Melbourne. Die Rennen werden deshalb nicht im Free-TV zu sehen sein, sondern nur auf Eurosport 2 oder den kostenpflichtigen Streamingangeboten discovery+ und HBO Max.

  • 23. Januar, 11.30 Uhr: Super-G, ARD und Eurosport 2
  • 24. Januar, 11.30 Uhr: Abfahrt, ARD und Eurosport 2
  • 25. Januar, 10.30 Uhr: Slalom, 1. Durchgang, ARD und Eurosport 2
  • 25. Januar, 13.30 Uhr: Slalom, 2. Durchgang, ARD und Eurosport 2

Favoriten im Super-G, in der Abfahrt und im Slalom

Unvergessen ist der Moment als Aleksander Aamodt Kilde sich bei über 100 km/h auf nur einem Ski mit einer gebrochenen Hand vor dem Sturz in den Sicherheitszaun rettete. Der Norweger wird 2026 voraussichtlich nicht dabei sein, er laboriert weiterhin an den Folgen seiner Schulter-Verletzung aus dem Januar 2024. Marco Odermatt heißt der große Favorit. Der Schweizer Speed-Spezialist führt schon jetzt mit knapp 500 Punkten Vorsprung im Gesamtweltcup und gewann 2025 den Super-G auf der Streif.

In der Abfahrt sind auch immer wieder Überraschungssieger möglich. James Crawford (2025), Cyprien Sarrazin (2024) oder auch Thomas Dreeßen (2018) hatten die wenigsten auf der Rechnung. In beiden Disziplinen ist aktuell auch Giovanni Franzoni (Italien) gut in Form.

Im Slalom siegte 2024 Linus Straßer, im vergangenen Jahr wurde er Fünfter. Momentan sucht der Deutsche noch nach seiner Form, kam in diesem Winter noch nicht aufs Podest. Dort standen zuletzt Atle Lie McGrath (Norwegen), Paco Rassat (Frankreich), Lucas Braathen (Brasilien) oder Vorjahres-Kitzbühel-Sieger Clement Noel (Frankreich) ganz oben.

Besonderheiten der Streif-Abfahrt

Die Fahrer sind bei der Abfahrt 3,3 Kilometer auf der Piste und überwinden dabei 860 Höhenmeter. Die steilste Stelle ist die „Mausefalle“ mit einem Gefälle von bis zu 85 Prozent, die Fahrer erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h. Entlang der Strecke sind fast zehn Kilometer Fangnetze montiert, um die Fahrer bei Stürzen abzufangen. Ein Überblick über die wichtigsten Stellen.

  • Mausefalle: Auf dem 51 Prozent steilen Starthang sind die Fahrer bereits nach rund neun Sekunden in der „Mausefalle“, wo Sprünge von bis zu 60 Meter möglich sind.
  • Karussell: Vor der Steilhangeinfahrt entscheidet das Karussell häufig über den Grundstein von Sieg oder Niederlage. Die Fahrer müssen Fliehkräfte von 3,1 g aushalten.
  • Steilhang: Ist technisch besonders anspruchsvoll, vor allem in der engen Ausfahrt, wo in einer Rechtskurve möglichst viel Geschwindigkeit ins anschließende Gleitstück mitgeführt werden sollte.
  • Brückenschuss und das Gschöss: Dort sind die Gleit-Fähigkeiten der Athleten gefragt. Anschließend folgt ein kleiner Sprung.
  • Alte Schneise: Schräg hängender Übergang vom Gschöss und Seidlalmsprung.
  • Seidlalmsprung: Ist die Mitte des Rennens, im Sprung muss man sich nach rechts drehen, um die Einfahrt der Seidlalmkurve zu erwischen.
  • Lärchenschuss: Nach einem 90-Grad-Schwung kommt man in den Lärchenschuss.
  • Hausbergkante und Hausberg Querfahrt: Nach einem „S“ folgt der Sprung über die Hausbergkante in eine Kompression. Danach werden die Athleten in der Traverse durchgeschüttelt bei etwa 100 km/h.
  • Zielsprung: Mit bis zu 150 km/h geht es in den Zielsprung und dann ins Stadion rein.