Olympische Winterspiele 2026: Deutscher Sportbund gibt für Olympia Top 3 in der Nationenwertung vor

Die deutsche Mannschaft soll bei den Olympischen Winterspielen unter die besten drei Nationen kommen. Dieses Ziel hat der Chef de Mission, Olaf Tabor, nach der offiziellen Nominierung der Sportlerinnen und Sportler für die Spiele Mailand und Cortina d’Ampezzo mitgeteilt. Insgesamt 183 Athletinnen und Athleten sollen in Italien auf Medaillenjagd gehen – je nach Stand der Nominierung könnten in einigen Sportarten noch einzelne Sportlerinnen nachrücken.

Zu den Teammitgliedern gehören bisher 85 Frauen und 98 Männer, 48 davon zu den beiden Eishockey-Mannschaften. Bei den alpinen Skirennfahrern wurde bisher nur ein Pool nominiert, die genauen Namen sollen noch folgen. Grund dafür ist die geringe Anzahl an Quotenplätzen. Diese könnte sich eventuell noch ändern. Für die betroffenen Athletinnen und Athleten sei das unglücklich, weil sie warten müssen, sagte Tabor, der auch Vorstand Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist. Das Thema werde auch weiter für Diskussionen sorgen. 

Sportbund setzt auf „goldene Eisbahn“

Besonders große Medaillen-Hoffnungen liegen Tabor zufolge auf den Bob- und Rodelstars. Tabor sagt, er gehe davon aus, dass „die Eisbahn für uns eine goldene Eisbahn werden könnte“. Außerdem würden die Deutschen in der Nordischen Kombination zu den Favoriten gehören. 

Laut Tabor gibt es großes Potenzial in der deutschen Mannschaft. Er hoffe auf eine ähnliche Ausbeute wie vor vier Jahren. Bei den Winterspielen in Peking 2022 gewannen die Deutschen 27 Medaillen und belegten hinter Norwegen den zweiten Platz im Medaillenspiegel.