
Die deutsche Handballmannschaft der Männer hat sich den Einzug in die Hauptrunde der Europameisterschaft gesichert. Im abschließenden Vorrundenspiel gewann das Team von Bundestrainer Alfred Gíslason gegen Spanien mit 34:32 (17:15). Damit entging das Team einem frühzeitigen EM-Aus. Bester Werfer der Deutschen war Renars Uscins vor 9.526 Zuschauern in Herning mit acht Toren.
Nach einer Schweigeminute zugunsten der Betroffenen des schweren Zugunglücks in Spanien startete das deutsche Team mit Tempo in die Partie. Die spanische Mannschaft unterlag gegenüber dem DHB-Team zunächst knapp. Nach 20 Minuten lag Deutschland beim 12:9 erstmals mit drei Toren vorn. Torwart Andreas Wolff parierte einige Würfe. Auch im Angriff agierte die deutsche Mannschaft deutlich effizienter als in den vorherigen Spielen gegen Österreich (30:27) und Serbien (27:30).
Auch nach dem Wechsel spielte die DHB-Auswahl im Angriff mit viel Tempo, blieb im Duell jedoch auf Augenhöhe mit dem ehemaligen Europameister. Auf deutscher Seite rückte David Späth nach 40 Minuten für Wolff ins Tor. Zehn Minuten vor dem Ende lag Deutschland beim 28:25 noch mit drei Toren vorn, verringerte den Vorsprung bis zum Ende jedoch auf zwei Tore.
Zweite Turnierphase startet für Deutschland mit Partie gegen Dänemark oder Portugal
In der zweiten Turnierphase geht es am Donnerstag entweder gegen
Weltmeister und Olympiasieger Dänemark oder den WM-Vierten Portugal
weiter. Mit 4:2 Zählern lag Deutschland in der Gruppe A aufgrund des gewonnenen Direktvergleichs vor den punktgleichen Spaniern und ist damit Gruppenerster.
Die Ausgangslage für das Gruppen-Finale gegen Spanien stand bereits im Vorhinein fest. Weil Serbien die Partie gegen Österreich mit 25:26 verlor, hätte der DHB-Auswahl auch ein Remis zum Weiterkommen genügt. Bei einem Sieg Serbiens hätte die deutsche Mannschaft allerdings zwingend mit drei Toren Vorsprung gewinnen müssen.
