
Sophie Turner, 29, Schauspielerin, schämt sich für ihre ersten Auftritte vor einem Millionenpublikum. „Ich habe an diesem Set das Schauspielern gelernt“, sagte sie dem britischen Guardian in Bezug auf ihre Rolle bei der Serie „Game of Thrones“, für die sie mit 14 Jahren vor der Kamera stand. „Jetzt denke ich: So macht man das nicht. So gehe ich heute nicht mehr vor. Es ist mir sehr peinlich. Stellt euch vor, ihr lernt Singen, und eure gesamten Unterrichtsstunden wurden gefilmt und ausgestrahlt. Es ist einfach eine unangenehme Erfahrung.“ Turner glaube, das Hochstapler-Syndrom bleibe bestehen. „Aber ich denke, es gibt keinen Schauspieler, der das nicht kennt.“

Matt Damon, 55, Schauspieler, hadert mit der Smartphone-Fixierung beim Filmemachen. Inzwischen würden viele Filme auf Netflix so konzipiert werden, dass man bereits einpreise, dass die Zuschauer nebenbei aufs Handy schauen, sagte er im Podcast „Joe Rogan Experience“. „Die gängige Methode, einen Actionfilm zu drehen, die wir gelernt haben, war, drei große Actionszenen zu haben. Eine im ersten Akt, eine im zweiten und eine im dritten“, sagte Damon. „Das meiste Geld investiert man in die Szene im dritten Akt. Das ist das Finale.“ Inzwischen sei das anders. Jetzt heiße es laut ihm: „Können wir nicht gleich in den ersten fünf Minuten eine große Actionszene einbauen? Wir wollen, dass die Leute dranbleiben. Und es wäre nicht schlimm, wenn man die Handlung drei oder vier Mal im Dialog wiederholt, weil die Leute ja nebenbei auf ihre Handys starren.“

Piers Morgan, 60, Journalist, hat seine Standfestigkeit verloren. Am Sonntag veröffentlichte er auf Instagram ein Foto von sich aus einem Krankenhausbett, auf dem er die Daumen-hoch-Geste in die Kamera zeigt. „Breaking News“, schrieb er dazu und schilderte in einer Liste mit zehn Punkten, was vorgefallen war. Er sei über eine kleine Stufe gestolpert und wie ein Sack Kartoffeln gefallen. Er habe sich den Oberschenkelhals gebrochen – so schlimm, dass er eine neue Hüfte gebraucht habe. Er erhole sich nun im Krankenhaus und sei unter anderem sechs Wochen auf Krücken angewiesen. „Das neue Jahr fängt toll an“, schrieb Morgan, der Gastgeber der YouTube-Sendung „Piers Morgan Uncensored“ ist.

Jo Nesbø, 65, Schriftsteller, findet, dass die Gewalt tief verwurzelt ist in den USA. Das brutale Vorgehen der Beamten der Polizeibehörde ICE habe ihn nicht überrascht, sagte er Bild. „Wenn man sich die USA historisch anschaut, ist das eine Gesellschaft, die durch Gewalt geformt wurde.“ Nesbø sagte: „Ich denke, dass wir manchmal unterschätzen, in welchem Ausmaß Gewalt im täglichen Leben der USA vorhanden ist. Historisch war es immer so. Es ist auffällig, wie unterschiedlich Kanada und die USA sind. Es ist, als wäre man auf einem anderen Kontinent. Wie können zwei Nachbarn, die Kultur und Landwirtschaft teilen, so anders sein?“
