
Nach dem Ende der Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg wollen SPD und CDU schnell über eine mögliche Regierungszusammenarbeit sprechen. Das teilten die Generalsekretäre beider Parteien, Kurt Fischer (SPD) und Gordon Hoffmann (CDU), mit. Demnach liefen erste Gespräche zwischen Vertretern beider Seiten erfolgreich und in guter Atmosphäre.
Die Verhandler würden ihren jeweiligen Parteigremien deshalb „die Aufnahme von offiziellen Koalitionsverhandlungen“ vorschlagen, sagten Fischer und Hoffmann. SPD und CDU seien sich einig, dass Brandenburg zeitnah eine neue Regierungskoalition bekommen solle. Die Gespräche sollten aber „gründlich und mit der nötigen Ruhe erfolgen“.
Die SPD unter Ministerpräsident Dietmar Woidke hat ihre Koalition mit dem BSW am vergangenen Dienstag nach etwa einem Jahr beendet. Grund dafür waren Konflikte innerhalb des BSW über die Rolle der Partei in der Regierung. Mehrere Landtagsabgeordnete, darunter Finanzminister Robert Crumbach, der bisher als wichtiger Partner der SPD galt, traten daraufhin aus der BSW-Landtagsfraktion und aus der Partei aus.
Nachdem frühere BSW-Abgeordnete zur SPD gewechselt sind, haben SPD und CDU im Landtag eine Mehrheit.
