Oliver Polzer ist als Sportkommentator Stammgast in Österreichs Wohnzimmern. Und immer auf der Suche nach dem richtigen Ton.
© Julia Ishac für DIE ZEIT
DIE ZEIT: Herr Polzer, Millionen Österreicherinnen und Österreicher hören Ihnen zu, wenn Sie im ORF die Abfahrt in Kitzbühel oder ein Fußballspiel kommentieren. Kennen Sie nach mehr als einem Vierteljahrhundert im Job noch Nervosität?
Oliver Polzer: Schon länger nicht mehr. Aber eine gewisse Anspannung bleibt, Gott sei Dank. Das macht jeden Wettbewerb aufs Neue besonders, und das möchte ich mir bewahren.
ZEIT: Viele Sportler stimmen sich mit Ritualen auf den Start ein, haben Sie auch eines?
Polzer: Nein. Aber ich habe mir am Anfang meiner Karriere geschworen, dass ich in der Vorbereitung nie nachlassen darf. Ich bereite mich immer genau so intensiv vor wie beim allerersten Mal.
