Fußballbundesliga, 17. Spieltag – Donnerstag: Augsburg spielt gegen Union Remis

FC Augsburg – 1. FC Union Berlin 1:1 (1:0)

Der FC Augsburg und der 1. FC Union Berlin haben sich in der WWK-Arena in Augsburg vor 27.267 Zuschauern 1:1 (1:0) unentschieden getrennt. Die Partie zwischen dem 15. und dem Neunten der Tabelle begann mit vielen Zweikämpfen und blieb dabei zunächst ausgeglichen. Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fiel das erste Tor: Alexis Claude-Maurice traf mit einem sehenswerten Fernschuss aus 27 Metern Entfernung zur Augsburger Führung (45.+6).

In der Anfangsviertelstunde der zweiten Halbzeit hatte Claude-Maurice dann die nächste Chance für die Fuggerstädter: Sein Freistoß ging jedoch nur an den Pfosten (59.). In der Schlussphase erhielt der Unioner Derrick Köhn (89.) wegen groben Foulspiels die Rote Karte. In Unterzahl gelang Union in der Nachspielzeit jedoch noch der Ausgleich durch Marin Ljubičić (90.+2). 

„Am Ende ist das Tor, das wir gemacht haben, verdient gewesen. Es zeigt, dass die Mannschaft Moral hat“, sagte Unions Geschäftsführer Profifußball Horst Heldt. Zuvor „hat uns ein bisschen die Gier gefehlt“, sagte er beim Sender Sky.

Protest und Vereinsrekord

Während der ersten Halbzeit sorgten zudem Augsburger Fans für eine Spielunterbrechung: Nach etwa einer halben Stunde warfen sie kleine Bälle auf den Rasen, sodass die Partie für mehrere Minuten pausieren musste. Mit der Aktion protestierten sie gegen die ungewohnte Ansetzung am Donnerstagabend – auf einem Banner kritisierten sie die „zerstückelten Spieltage“ in der Bundesliga.

Die Augsburger stellten in der 44. Minute zudem einen persönlichen Vereinsrekord auf. Erstmals seit 2014 gelang es dem Verein, mehr als 360 Minuten ohne Heimgegentor zu bleiben. Torwart Finn Dahmen löste damit Marwin Hitz und Alexander Manninger ab, die sich den bisherigen Vereinsrekord mit 349 Minuten teilten.

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