Ein Untoter namens Samson und am Ende sogar eine Kreuzigung: Der neueste Teil der Apokalypse-Reihe „28 Years Later“ steckt voller christlicher Zitate. Halleluja!
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Es ist einfacher, sich das Ende der
Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus. Dieses Bonmot, mal Slavoj Žižek, mal Fredric Jameson zugeschrieben, wird von der Popkultur seit Jahren illustriert.
Die Postapokalypse boomt, der Spaß fängt erst an, nachdem die Welt
untergegangen ist. 28 Years Later: The
Bone Tempel, der neueste Film der 28-Reihe von Danny Boyle und
Alex Garland, zeigt nun besonders grausame Auswüchse der Barbarei.
Der erste Film, 28 Days Later, ließ 2002 die
Figur des Zombie ins 21. Jahrhundert rennen statt wie bisher stolpern, wo sie
mit der SerieThe Walking Dead und einer Vielzahl an Filmen zu
einem der beliebtesten Genres der letzten Jahrzehnte wurde. 2007 folgte 28 Weeks Later und im vergangenen Sommer28
Years Later, mit dem gleichzeitig eine eigene Trilogie begann.
