Am 11. Januar Ortszeit traf sich die Hollywood-Elite auf dem roten Teppich vor dem Beverly-Hilton-Hotel. In Los Angeles wurden zum 83. Mal die Golden Globes verliehen. „One Battle After Another“ mit Leonardo DiCaprio war neunmal nominiert und räumte insgesamt vier Trophäen ab. „Hamnet“ wurde als „Bester Film – Drama“ ausgezeichnet und holte mit Jessie Buckley einen weiteren Globe in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“.
Timothée Chalamet hat mit seiner fünften Golden-Globe-Nominierung zum ersten Mal die begehrte Trophäe gewonnen. Er erhielt den Preis in der Sparte „Bester Hauptdarsteller“ in einer Komödie/Musical für seine Rolle als ambitionierter Tischtennisspieler in der Tragikomödie „Marty Supreme“.
„Adolescence“ gewinnt vier Golden Globes bei fünf Nominierungen
In der Fernseh-Kategorie räumte die Serie „Adolescence“ ab. Viermal ging die Auszeichnung an das Jugendkriminalitäts-Drama, unter anderem als „Beste Miniserie“. Seth Rogens Serie „The Studio“ freute sich über zwei Golden Globes ebenso wie „The Pitt“. Amy Poehler gewann in der neu erschaffenen Kategorie „Podcast“.
Die beiden gebürtigen Deutschen Hans Zimmer („F1“) und Max Richter („Hamnet“) hatten in der Kategorie „Beste Filmmusik“ das Nachsehen. Es gewann Ludwig Göransson („Blood & Sinners“). Welche Filme, Schauspielerinnen und Schauspieler gewonnen haben, erfahren Sie in unserer Übersicht.
Bester Film – Drama: Hamnet

Bester Film – Komödie/Musical: One Battle After Another
Beste Regie: Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“
- Ryan Coogler für „Blood & Sinners“
- Guillermo del Toro für „Frankenstein“
- Jafar Panahi für „Ein einfacher Unfall“
- Joachim Trier für „Sentimental Value“
- Chloe Zhao für „Hamnet“
Bester Hauptdarsteller – Drama: Wagner Moura in „The Secret Agent“

:„Geblutet hat es nicht, aber ich hatte höllische Schmerzen“
„The Bear“-Star Jeremy Allen White über Panikattacken bei Preisverleihungen, Paparazzi auf dem Bauernmarkt und das körperlich fordernde Gitarrelernen für seine neue Rolle als Bruce Springsteen.
Beste Hauptdarstellerin – Drama: Jessie Buckley in „Hamnet“
Beste Hauptdarsteller – Komödie/Musical: Timothée Chalamet in „Marty Supreme“
- George Clooney in „Jay Kelly“
- Leonardo DiCaprio in „One Battle After Another“
- Ethan Hawke in „Blue Moon“
- Lee Byung-hun in „No Other Choice“
- Jesse Plemons in „Bugonia“
Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical: Rose Byrne in „If I Had Legs I’d Kick You“
Bester Nebendarsteller: Stellan Skarsgård in „Sentimental Value“
- Benicio del Toro in „One Battle After Another“
- Jacob Elordi in „Frankenstein“
- Paul Mescal in „Hamnet“
- Sean Penn in „One Battle After Another“
- Adam Sandler in „Jay Kelly“
Beste Nebendarstellerin: Teyana Taylor in „One Battle After Another“
- Emily Blunt in „The Smashing Machine“
- Elle Fanning in „Sentimental Value“
- Ariana Grande in „Wicked: Teil 2“
- Inga Ibsdotter Lilleaas in „Sentimental Value“
- Amy Madigan in „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“
Bestes Drehbuch: Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“
- Ronald Bronstein und Josh Safdie für „Marty Supreme“
- Ryan Coogler für „Blood & Sinners“
- Jafar Panahi für „Ein einfacher Unfall“
- Eskil Vogt und Joachim Trier für „Sentimental Value“
- Chloé Zhao und Maggie O’Farrell für „Hamnet“

:Die besten Szenen des Kinojahres
Franz Kafka tollt nackt über eine Wiese, eine Atombombe fliegt und Revolutionäre bomben Zäune weg: die Lieblingsmomente der SZ-Kinokritiker 2025.
Beste Filmmusik: Ludwig Göransson für „Blood & Sinners“
- Alexandre Desplat für „Frankenstein“
- Jonny Greenwood für „One Battle After Another“
- Kangding Ray für „Sirāt“
- Max Richter für „Hamnet“
- Hans Zimmer für „F1“
Bester Filmsong: „Golden“ von Joong Gyu Kwak, Yu Han Lee, Hee Dong Nam, Jeong Hoon Seo, Teddy Park, Ejae, Mark Sonnenblick aus „KPop Demon Hunters“
Bester Animationsfilm: KPop Demon Hunters
- Arco
- Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba
- Elio
- Amélie et la Métaphysique des tubes
- Zoomania 2
Bester fremdsprachiger Film: The Secret Agent (Brasilien)

- Ein einfacher Unfall (Original: „It Was Just an Accident“, Iran/Frankreich/Luxemburg)
- No Other Choice (Südkorea)
- Sentimental Value (Norwegen)
- Sirāt (Frankreich/Spanien)
- Die Stimme von Hind Rajab (Original: „The Voice of Hind Rajab“, Tunesien/Frankreich)
Cinematic and Box Office Achievement: Blood & Sinners

:„Brasilien ist gerade gelungen, woran die USA gescheitert sind“
Petra Costa dreht die besten Filme über die bröckelnde brasilianische Demokratie, einer war für die Oscars nominiert. Ein Gespräch über politische und persönliche Traumata, den Umgang mit familiären Widersprüchen – und den merkwürdigen Charme Jair Bolsonaros.
Nominierte im Bereich Fernsehen und Serien
Beste Serie – Drama: The Pitt
Bester Serien-Hauptdarsteller – Drama: Noah Wyle in „The Pitt“
- Sterling Brown in „Paradise“
- Diego Luna in „Andor“
- Gary Oldman in „Slow Horses – Ein Fall für Jackson Lamb“
- Mark Ruffalo in „Task“
- Adam Scott in „Severance“
Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama: Rhea Seehorn in „Pluribus – Glück ist ansteckend“

:Deutscher Film „In die Sonne schauen“ ist in der Oscar-Vorrunde
Das Generationendrama von Mascha Schilinski schafft es auf die Shortlist von 15 Filmen, die in der engeren Auswahl für einen Internationalen Oscar stehen. Für die Schweiz geht der Film „Heldin“ mit Leonie Benesch ins Rennen.
Beste Serie – Komödie/Musical: The Studio
Bester Serien-Hauptdarsteller – Komödie/Musical: Seth Rogen in „The Studio“
- Adam Brody in „Nobody Wants This“
- Steve Martin in „Only Murders in the Building“
- Glen Powell in „Chad Powers“
- Martin Short in „Only Murders in the Building“
- Jeremy Allen White in „The Bear: King of the Kitchen“
Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie/Musical: Jean Smart in „Hacks“
- Kristen Bell in „Nobody Wants This“
- Ayo Edebiri in „The Bear: King of the Kitchen“
- Selena Gomez in „Only Murders in the Building“
- Natasha Lyonne in „Poker Face“
- Jenna Ortega in „Wednesday“
Beste Miniserie, Anthologie-Serie oder Fernsehfilm: Adolescence

Bester Hauptdarsteller – Miniserie, Anthologie-Serie oder Fernsehfilm: Stephen Graham in „Adolescence“
Beste Hauptdarstellerin – Miniserie, Anthologie-Serie oder Fernsehfilm: Michelle Williams in „Dying for Sex“
- Claire Danes in „The Beast in Me“
- Rashida Jones in „Black Mirror“
- Amanda Seyfried in „Long Bright River“
- Sarah Snook in „All Her Fault“
- Robin Wright in „Das Gift der Seele“
Bester Nebendarsteller – Fernsehen: Owen Cooper in „Adolescence“
- Billy Crudup in „The Morning Show“
- Walton Goggins in „The White Lotus“
- Jason Isaacs in „The White Lotus“
- Tramell Tillman in „Severance“
- Ashley Walters in „Adolescence“
Beste Nebendarstellerin – Fernsehen: Erin Doherty in „Adolescence“
- Carrie Coon in „The White Lotus“
- Hannah Einbinder in „Hacks“
- Catherine O’Hara in „The Studio“
- Parker Posey in „The White Lotus“
- Aimee Lou Wood in „The White Lotus“
Beste Performance in Stand-up-Comedy: Ricky Gervais mit „Mortality“
- Bill Maher mit „Is Anyone Else Seeing This?“
- Brett Goldstein mit „The Second Best Night of Your Life“
- Kevin Hart mit „Acting My Age“
- Kumail Nanjiani mit „Night Thoughts“
- Sarah Silverman mit „Postmortem“
Bester Podcast: Good Hang with Amy Poehler
- Armchair Expert with Dax Shepard
- Call Her Daddy
- The Mel Robbins Podcast
- Smartless
- Up First
