DEL Winter Game: 32.000 Fans feiern Eishockey und sehen Sieg der Eisbären

Im ausverkauften Fußballstadion von Dynamo Dresden setzt sich der deutsche Meister gegen die tapfer kämpfenden Gastgeber aus Dresden durch. Liam Kirk trifft für die Eisbären Berlin in der Verlängerung zum Sieg im DEL-Freiluftspiel.

Die Eisbären Berlin haben das Winter Game der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den Dresdner Eislöwen gewonnen. Im ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion, in dem normalerweise der Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden seine Heimspiele austrägt, siegte der deutsche Meister am Samstag gegen den Tabellenletzten mit 3:2 nach Verlängerung.

„Es war sehr denkwürdig, das Tor zu schießen. Ich bin normalerweise bei Toren nicht so aufgeregt. Aber das hat mich angestachelt, gerade auch direkt vor unseren Fans. Es war insgesamt eine unglaubliche Erfahrung“, sagte Kirk.

Vor 32.248 Zuschauern erzielte Liam Kirk, der bereits in der regulären Spielzeit getroffen hatte, das Siegtor der Hauptstädter in der Overtime. Außerdem war Ty Ronning für die Berliner erfolgreich. Tomas Andres und Alec McCrea trafen für die Dresdner.

Bei frostigen Temperaturen hatten die Gäste im Auftaktdrittel mehr vom Spiel, zumal sich die Dresdner einige frühe Zeitstrafen leisteten. Die Hausherren verteidigten allerdings konsequent und wurden immer wieder mit Kontern gefährlich.

Kurz nach der ersten Drittelpause gingen die Dresdner in Führung. Andres traf in der 25. Minute. Nach dem Gegentreffer erhöhten die Eisbären den Druck und kamen durch Kirk zum Ausgleich (34.).

Kirk trifft in der Verlängerung zum Sieg

Im Schlussabschnitt vergaben beide Teams einige gute Gelegenheiten, ehe McCrea eine Nachlässigkeit der Berliner Hintermannschaft nutzte und den zweiten Treffer der Gastgeber erzielte (54.).

Die Dresdner verteidigten weiter mit großem Einsatz, doch Ronning konnte mit dem späten Ausgleichstreffer für die Hauptstädter die Verlängerung erzwingen (59.). In der Overtime dauerte es nur 14 Sekunden, bis Kirk mit seinem zweiten Tor den Sieg der Berliner sicherstellte.

Aus Berlin sind 10.000 Fans der Eisbären nach Dresden gereist, um ihr Team zu unterstützen. „Wir freuen uns riesig auf das Spiel“, sagte Berlins Sportdirektor Stéphane Richer vor dem Spiel und betonte: „Die Vorfreude ist nicht nur bei den Spielern und Coaches da. Auch die Familien und die Angestellten der Geschäftsstelle sind dabei.“

Wir sind extrem stolz, dieses Spiel austragen zu dürfen. Es ist ein historisches Ereignis, für unseren Klub, die Stadt und die gesamte Region“, erklärt Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf.

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