Am 23. Januar ist Katerina Jacob (67) erneut in der beliebten Filmreihe „Anna und ihr Untermieter“ zu sehen. Jedes Jahr sendet die ARD einen neuen Teil des Formats, in dem Jacob die Hauptrolle der temperamentvollen „Anna Welsendorff“ übernimmt. Der neue Film trägt den Titel „Volles Haus“ und „Welsendorff“ findet sich inmitten von Familienstreit und einer turbulenten Hochzeit wieder. Kurz vor der Ausstrahlung ihres Herzensprojekts ist die Laune von Jacob jedoch im Keller. Das hat einen bestimmten Grund…
Katerina Jacob „muss direkt heulen“
„Jetzt muss ich direkt heulen… Wir haben am 23. Januar wieder ein mega Gegenprogramm“, meint Katerina Jacob in Bezug auf die ARD-Ausstrahlung von „Anna und ihr Untermieter“. Vor dem Sendeplan anderer TV-Programme hat die Schauspielerin Bammel. Jacob hofft, dass ihr Herzensprojekt im Vergleich zu anderen Sendungen gut performen wird. Denn gute Einschaltquoten sind im TV-Geschäft wichtig und stets die Voraussetzung dafür, dass ein Format auch eine Zukunft hat.
Verzweifelte Bitte: „Bleibt treu“
Sollten nur wenige Zuschauer „Anna und ihr Untermieter“ einschalten, könnte das aus Sicht der ARD ein schlechtes Licht auf die Filmreihe werfen. In einem Instagram-Posting wendet sich Jacob daher an die Zuschauer und bittet inständig: „Bleibt ‚Anna und ihr Untermieter‘ treu.“
Dschungelcamp als große TV-Konkurrenz
Der neue Teil der Filmreihe läuft am 23. Januar um 20.15 Uhr. Zur Primetime senden konkurrierende Programme etwa die Krimiserie „Die Chefin“ (ZDF) oder den Auftakt der neuen Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL). Vor allem das Dschungelcamp erfreut sich jährlich großer Beliebtheit. Wird die Realityshow für „Anna und ihr Untermieter“ zur großen Gefahr? Wer holt bessere Quoten und ist damit relevanter, beliebter und erfolgreicher?
„Anna und ihr Untermieter“: Katerina Jacob schwärmt in der AZ
Im Interview mit der AZ wird deutlich, wie sehr Katerina Jacob an ihrem Herzensprojekt „Anna und ihr Untermieter“ hängt. Sie betont, es bedeute ihr viel, dass die Filmreihe (läuft seit 2020) bis heute sehr gefragt sei. „Weil es selten ist, dass Frauen in meinem Alter eine tragende Hauptrolle bekommen“, so die Schauspielerin. „Anna und ihr Untermieter“ sei leichte Kost – zugleich auch gesellschaftlich wertvoll. „Es ist eine Old-Ager-Komödie, die aber auch ernsthafte Themen behandelt“, so Katerina Jacob.

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Die Tochter von Film-Ikone Ellen Schwiers (†88) hofft, dass die TV-Zuschauer den Wert ihres Herzensprojekts anerkennen – und am 23. Januar die ARD einschalten. „Wir machen genau die Unterhaltung, die es im Fernsehen eigentlich gar nicht mehr gibt. Nämlich die traditionelle Familienserie – für jedermann“, sagt sie in einem Facebook-Video. Und endet mit einem traurigen Fazit: „Wenn wir unter 12 Prozent rutschen, dann höre ich auf. Dann will ich nicht mehr“.
Katerina Jacob meint den Marktanteil beim Gesamtpublikum. Startete die „Anna und ihr Untermieter“ einst mit 18 Prozent, so sackte die Quote in den letzten Jahren immer weiter ab.
