

Schlotterbecks traumhafter Diagonalpass
Bei regnerischen, aber von Schnee befreiten Bedingungen sorgte der BVB für das erste Highlight. Nico Schlotterbecks traumhafter Diagonalpass fand Julian Ryerson, der direkt flankte und den freistehenden Beier am ersten Pfosten bediente. Die Eintracht reagierte und drückte mehr nach vorne, Uzuns Schuss ließ Kobel zur Seite abprallen (17.).
Die Dortmunder halfen in Person von Serhou Guirassy mit, die SGE ins Spiel zu bringen. Der Stürmer trat nach einem Einwurf Eintracht-Kapitän Robin Koch in die Kniekehle, Uzun verwandelte den fälligen Strafstoß souverän. Die Partie wurde härter, beide Teams gingen robust in die Zweikämpfe und hielten sich so gegenseitig von den Toren fern.
Dem BVB fiel es schwer, in der Offensiv den Rost der Winterpause aus den Knochen zu bekommen. Die beste Chance nach dem Treffer ergab sich nach einem Freistoß, Santos hielt den Kopfball von Schlotterbeck aber stark (40.).
Die Eintracht kam aktiver aus der Kabine, doch die Führung verpasste der BVB. Daniel Svensson fiel ein geblockter Querpass wieder vor die Füße, der Verteidiger war allerdings davon überrascht und verfehlte das freie Tor (52.). Es ging nun hin und her, auf der Gegenseite zog Knauff nach einem Konter über Ebnoutalib auf die kurze Ecke, Kobel parierte (54.).
Zum Ende überschlagen sich die Ereignisse
Erst traf Schlotterbeck per Kopf den Pfosten, dann erzielte der Frankfurter Mo Dahoud in der Nachspielzeit traumhaft das 3:2. Es schien der sichere Siegtreffer zu sein – bis Chukwuemeka in letzter Minute allein vor Frankfurts Torwart Kaua Santos auftauchte.
Der Rückstand des BVB auf die Bayern könnte auf elf Zähler anwachsen, wenn der Rekordmeister am Sonntag (17.30 Uhr, DAZN) sein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg gewinnt. Der Eintracht hilft der Punkt im Kampf um Europa immerhin teilweise, auch wenn der Tabellensiebte den direkten Anschluss zur Spitzengruppe verpasste.
