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Das angekündigte Winterwetter hat bislang keine spürbaren Auswirkungen auf den Containerumschlag an den Eurogate-Terminals in Wilhelmshaven, Bremerhaven und Hamburg. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers arbeiten die Anlagen weiterhin rund um die Uhr, sofern die Wetterbedingungen dies zulassen.
Ein Wintereinbruch stelle für den Terminalbetrieb grundsätzlich kein außergewöhnliches Szenario dar. Eurogate verfüge über einen eigenen Winterdienst, halte ausreichende Salz- und Streuvorräte vor und sorge dafür, dass Zufahrten, Fahrwege und Abstellflächen bei Schnee und Eis geräumt werden.
In besonderen Wetterlagen könne es dennoch zu temporären Unterbrechungen kommen. So sei der Umschlagbetrieb in Hamburg vor wenigen Tagen zeitweise eingestellt worden, nachdem starker Schneefall Geräte und Container mit einer bis zu 20 Zentimeter dicken Schneeschicht bedeckt hatte. Erst nach der Räumung konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.
Neben Schnee kann auch starker Wind den Ablauf beeinflussen. Die Containerbrücken, mit denen die Boxen verladen werden, dürfen aus Sicherheitsgründen nur bis zu einer bestimmten Windstärke betrieben werden. Ob es am Freitag infolge des angekündigten Wintersturms „Elli“ zu Einschränkungen kommt, ist laut Eurogate derzeit noch offen.
Eine vorsorgliche Schließung der Terminals ist nach aktuellem Stand nicht vorgesehen. Der Betrieb werde kontinuierlich an die jeweiligen Wetterbedingungen angepasst, hieß es.
