Statistisches Bundesamt: Inflation sinkt im Dezember auf tiefsten Stand seit gut einem Jahr

Die Inflationsrate in
Deutschland ist im Dezember auf den tiefsten Stand
seit mehr als einem Jahr gefallen. Waren und Dienstleistungen
verteuerten sich um 1,8 Prozent ‍zum Vorjahresmonat, wie
das Statistische Bundesamt ​zu seiner Schätzung
mitteilte. Einen niedrigeren Wert gab es ‌zuletzt im September
2024 mit 1,6 Prozent. Im Oktober und November 2025 lag die
Teuerung bei ⁠jeweils 2,3 Prozent. 

Dienstleistungen blieben am Jahresende der größte
Preistreiber: Sie verteuerten sich erneut um 3,5 Prozent. Für
Energie mussten Verbraucher dagegen 1,3 Prozent weniger bezahlen
als ein Jahr zuvor. Die Preise für
Nahrungsmittel stiegen um ⁠0,8 Prozent an. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die
sogenannte Kerninflation, lag bei 2,4 Prozent.

Inflation in 2025 bei 2,2 Prozent

Im gesamten vergangenen Jahr stiegen die Verbraucherpreise im Schnitt um 2,2 Prozent. Damit lag die Inflationsrate auf dem gleichen
Niveau wie 2024, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger
Zahlen mitteilte.

Für das neue Jahr
prognostiziert das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW)
einen Rückgang auf 1,8 Prozent. Profitieren können die
Verbraucher etwa vom Wegfall der Gasumlage und von geringeren
Netzentgelten. 

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