Wo galoppieren nur die Preise hin? Am Nachbartisch werden zwischen den Jahren und Kaffee und Kuchen die Smartphones auf den Tisch gelegt. Einer meint, er benötige wohl ein neues, die flugs angeschobene Recherche ergibt 1400 Euro für das ins Visier genommene Gerät von Apple. Teuer? Warten wir mal dieses Jahr ab.
Wer schon jetzt fast aus den Latschen kippt, wenn für ein iPhone 17 Pro Max bis zu 2500 Euro fällig werden, darf damit rechnen, dass in diesem Jahr erstmals ein iPhone mehr als 3000 Euro kosten könnte. Die Rede ist von Apples erstem Foldable, also faltbarem Gerät mit einem Außendisplay und zusätzlichem großen Innenbildschirm, der auf einer Diagonale von sieben bis acht Zoll die Inhalte wie auf einem kleinen iPad zeigt.
Wer die Foldables vorantrieb
Diese Foldables gibt es seit Jahr und Tag. Vor allem Samsung hat die Produktgattung seit 2019 vorangetrieben. Mittlerweile sind auch Google und viele chinesische Hersteller auf den Zug aufgestiegen. Was die Faltbaren versprechen: Mit einem Handgriff bekommt man ein großes Display, sodass man unterwegs vieles erledigen kann, was mit der kleinen Smartphoneanzeige weniger gut gelingt.
Etwa das Lesen elektronischer Bücher oder Zeitungen. Auch das Schauen von Filmen bereitet mehr Freude, und wer mit Word oder Excel arbeitet, hat bessere Übersicht und muss weniger durch Texte oder Zahlenwerke manövrieren.

Apple folgt abermals seiner Strategie, nicht der Erste zu sein, aber gleich von Anfang an ein solides Produkt auf den Markt zu bringen. Die Schwachstelle der Foldables sind ihr Scharnier und das durch den Klappvorgang anfälligere Display, welches sich nicht komplett unter schützendes Glas packen lässt. In den vergangenen Jahren haben die Hersteller jedoch viel gelernt. Samsung und Huawei bringen 2026 Trifolds mit zweimal gefaltetem Display und noch größerer Anzeige. Nicht nur der Preis bleibt also heiß.
