Die Aktienmärkte reagieren ebenfalls auf Donald Trumps Drohungen gegen weitere Länder. An der US-Börse profitieren vor allem Rüstungsfirmen wie Lockheed Martin.
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Die US-Militärintervention in Venezuela und die
Drohungen von Präsident Donald Trump gegen weitere
lateinamerikanische Länder treiben die Aktien von
US-Rüstungsfirmen an. Die Papiere von Lockheed Martin,
Northrop Grumman und L3Harris gewinnen jeweils
rund zwei Prozent.
Trump hatte
nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro mit einem weiteren Einsatz gegen das Land sowie gegen
Kolumbien und Mexiko gedroht. Der S&P-Branchenindex für Luft-
und Raumfahrt sowie Verteidigung kletterte auf ein
Rekordhoch.
Aktien von Ölkonzernen ebenfalls gefragt
Auch die Aktienwerte großer US-Ölkonzerne legten zu. Die Investoren setzen offenbar darauf, dass amerikanische Unternehmen nach der US-Intervention Zugang zu den Ölreserven in Venezuela bekommen. Das US-Embargo für venezolanisches Öl bleibe aber weiterhin in Kraft, sagte Trump. Die Papiere von ExxonMobil und Chevron legten um 1 Prozent und 4 Prozent zu.
An den deutschen Aktienmärkten stiegen ebenfalls die Aktien von Rüstungskonzernen wie Rheinmetall oder Renk. Der Deutsche Aktienindex Dax stieg auch deswegen auf ein Rekordhoch.
