Was ein Wiener Schreibwarenhändler zum Schulanfang empfiehlt – Design & Interieur

König und Ebhardt in der Wiener Wollzeile ist eine der letzten traditionellen Schreibwarenhandlungen im ersten Wiener Bezirk. Hier steht Gerhard Binder gemeinsam mit seinem Sohn Daniel hinter der Budel. Wenn einer der beiden dort nicht zu finden ist, bewegt er sich zwischen sagenhaften 20.000 Artikeln, die auf 64 Quadratmetern angeboten werden und sich fast bis zur Decke türmen. Die Firma besteht bereits seit den 1920er-Jahren. Dass das Geschäft gut laufe, liegt laut Gerhard Binder daran, dass die Menschen wieder vermehrt Sehnsucht nach analogem Schreiben hätten, daran, dass er rund um die Uhr arbeite und sich der Mietzins noch in Grenzen halte. Sein Sohn, sagt Gerhard Binder weiter, sei auch ein Arbeitstier und werde das Geschäft eines Tages übernehmen.